Das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu lernen, bedeutet für unsere Kinder ein Stück Lebenserweiterung.
Über 60% der Kindergartenkinder kommen heute ohne Begleitung Erwachsener mit dem Straßenverkehr in Berührung. Ein besonderes Interesse gilt gerade diesen jungen Verkehrsteilnehmern. In Zusammenarbeit mit dem K+L Verlag wurde in diesem Jahr das interaktive Mal- und Vorlesebuch (vor Jahren entwickelt) und dient heute der spielerischen Verkehrserziehung.
Ein Bastelbogen und ein Plakat zum wichtigen Thema „wo fahre ich unter 8 Jahren richtig“ zum Aufhängen im Schulungsraum rundet das Programm ab.
Mit Hilfe der KIM&LUIS APP können die Kinder das Buch zum Sprechen bringen, sich eine Geschichte vorlesen lassen und kleine altersgerechte Aufgabe lösen.
Der K+L Verlag spendet einen Teil der Einnahmen der Kreisverkehrswacht Rhein-Neckar e.V. und unterstützt hierdurch deren Arbeit.
Bei einer kleinen Zeremonie wurden nun die neuen Hefte den Verkehrserzieherinnen und Verkehrserzieher der Polizeiprävention zu Weitergabe an die neuen Verkehrsteilnehmer übergeben.
Detmold-Pivitsheide (ne). Spätestens mit der Einschulung müssen Eltern und Lehrer Kindern die nötige Sicherheit im Straßenverkehr für den Schulweg vermitteln. Ein wichtiger Partner dafür ist die Kreisverkehrswacht Lippe. Die hat in Kooperation mit dem K&L-Verlag aus Detmold jetzt neu entwickelte Mal- und Vorlesebücher zur Verkehrserziehung herausgegeben. Die I-Männchen der Grundschule Kusselberg haben sie am Donnerstagmorgen von den Vertretern der Verkehrswacht überreicht bekommen.
„Mit Sammy sicher im Straßenverkehr“ heißt das Mal- und Vorlesebuch der Kreisverkehrswacht. Sammy, das ist eine Schildkröte mit blauer Schirmmütze, die in dem Buch viele verschiedene Aufgaben für die Kinder bereithält. Angefangen mit den Grundregeln im Straßenverkehr klärt sie auf über reflektierende Helfer, mit denen die jeweiligen Träger im Dunkeln gut sichtbar sind, warum Fahrradhelme so wichtig sind und warum man am Straßenrand immer links und rechts schauen sollte, bevor man die Straße überquert. Insgesamt 5000 dieser Bücher werden zur Einschulung an Lippes Grundschulen verteilt.
Das Buch verbinde neuerdings Offline-Aktivitäten, wie das Ausmalen der Bilder und das Basteln mit den Vorlagen, mit digitalen Lernangeboten der„Kim & Luis“-App, erklärt Regina Schneider vom K&L Verlag. „Die Kinder können in dem Buch altersgerecht Aufgaben lösen, Sterne sammeln und statten damit dann ein 3D-Fahrrad mit den fehlenden Teilen aus.“ Das 3D-Fahrrad werde virtuell durch das Lösen der Aufgaben um Teile ergänzt, bei denen sowohl die motorischen als auch die kognitiven Fähigkeiten der Kinder gefördert würden. Das Ziel sei, die Verkehrskompetenz spielerisch zu vermitteln. Als interaktives Buch verknüpfe dieses jetzt motorische Fähigkeiten und Konzentrationsfähigkeiten mit digitalen Inhalten, sagte Schneider.
„Per Tablet oder Smartphone können die Kinder direkt im Buch 3D-Figuren, Lernspiele und Erklärvideos abspielen. Eine digitale Lernerfolgskontrolle zeigt ihnen, ob die Aufgaben richtig gelöst wurden.“ Weiterhin sei die Einrichtung einer Bring- und Abholstation an der Festwiese geplant, erklärte Karsten Seefeldt, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Lippe. „Damit soll das Aufkommen der Elterntaxen reduziert werden. Die Kinder sollen dann von Verkehrshelfer begleitet und sicher bis zum Schulgelände gebracht werden.“ Auch ein solcher eigenständig bewältigter Schulweg stärke laut Seefeldt die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr. Unterstützend tätig werden bei der Bearbeitung des Buches aber auch die Lehrer, die die darin enthaltenen Aufgaben und Lerninhalte mit den Schülern ge-meinsam durchgehen werden, versichert Schulleiterin Marion Czychun.
In den ersten vier Wochen nach Schulbeginn werden zudem Spannbänder mit der Aufschrift „Brems Dich! Schule hat begonnen!“ an den lippischen Grundschulen der Verkehrswacht an den Schulen hängen. Die Lippische Landesbrandversicherung hat für die bessere Sichtbarkeit bei Dunkelheit zudem Dreieckswesten aus reflektierendem Material ausgegeben.
Für viele Grundschulkinder ist das Fahrrad das erste eigene Verkehrsmittel – sei es auf dem Weg zur Schule oder in der Freizeit. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist daher eine wichtige Voraussetzung für ein selbstständiges und verantwortungsbewusstes Verhalten im Alltag. Um die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für mögliche Gefahren zu sensibilisieren, führen Nicole Herges (Polizeiinspektion Zell) und Bianca Schuhmacher (Polizeiinspektion Cochem) in allen 3. und 4. Klassen der Grundschulen im Landkreis Cochem-Zell eine systematische Radfahrausbildung durch. Dabei werden grundlegende Verkehrsregeln, typische Gefahrenstellen sowie das richtige Verhalten im Straßenverkehr altersgerecht vermittelt – mit dem Ziel, die Sicherheit der jungen Radfahrerinnen und Radfahrer nachhaltig zu verbessern.
Seit vielen Jahren kommen im Theorieunterricht die kindgerecht aufbereiteten, sponsorenunterstützten Arbeitshefte des K&L-Verlags zum Einsatz. Die nun neu erstellte Auflage enthält wieder ergänzende digitale Inhalte wie Lernspiele, Erklärvideos, 3D-Figuren und eine digitale Lernstandskontrolle, die direkt per Tablet oder Smartphone genutzt werden können.
Die neuen Arbeitshefte wurden nun feierlich an der Grundschule Landkern, Standort Greimersburg, durch Landrätin Anke Beilstein vorgestellt und stellvertretend für alle Grundschulen überreicht.
„Sich sicher im Straßenverkehr bewegen zu können, ist eine grundlegende Kompetenz – gerade für Kinder. Die Arbeitshefte leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, denn sie vermitteln nicht nur die wichtigsten Verkehrsregeln, sondern erklären mit anschaulichen Beispielen und spielerischen Übungen, wie gefährliche Situationen erkannt und richtig eingeordnet werden können. Damit fördern sie ein verlässliches und vorausschauendes Verhalten unserer jüngsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer“, betonte die Landrätin bei der Übergabe.
Die neuen Arbeitshefte sowie ergänzenden Plakate werden in den kommenden Wochen kostenlos an alle Grundschulen im Landkreis verteilt.
Wie verhalte ich mich mit dem Fahrrad im Straßenverkehr richtig? Um Kindern ein sicheres Verhalten zu vermitteln, führt die Verkehrssicherheitsberatung der Kreispolizeibehörde Mettmann regelmäßig Radfahrtrainings und Radfahrprüfungen mit allen Viertklässlerinnen und Viertklässlern durch. Zur Vorbereitung in der Schule dient das Mal- und Arbeitsbuch „Kinder sicher im Straßenverkehr“, das die Kreisverkehrswacht Mettmann auch in diesem Jahr wieder allen Grundschulen zur Verfügung stellt.
Die symbolische Übergabe des Mal- und Arbeitsbuches für die Radfahrausbildung „Kinder sicher im Straßenverkehr“ fand jetzt an der Gemeinschaftsgrundschule Gruiten statt. Die Verteilung der kostenlosen Arbeitsbücher an alle Grundschulen im Kreis Mettmann erfolgt in den kommenden Wochen über die Verkehrsfachberaterinnen und Verkehrsfachberater der Grundschulen im Rahmen der Verkehrserziehung und der Radfahrausbildung.
Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmenden. Steigendes Verkehrsaufkommen, volle Straßen und unübersichtliche Situationen prägen den Straßenverkehr. „Gerade für Kinder können Situationen im Straßenverkehr gefährlich werden. Um ihre Sicherheit zu erhöhen, absolvieren alle Grundschülerinnen und Grundschüler eine Radfahrausbildung, bei der das Mal- und Arbeitsbuch „Kinder sicher im Straßenverkehr“ ein wichtiger Bestandteil ist“, betont Landrat Thomas Hendele.
Das interaktive Mal- und Arbeitsbuch unterstützt dabei auf spielerische Weise. Es bereitet die Kinder nicht nur auf die Radfahrprüfung vor, sondern fördert auch ihre Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Unter dem Motto „Spielend lernen“ können die Kinder in diesem Buch malen, lernen und ihr Wissen vertiefen. Durch die Einbindung digitaler Inhalte – wie 3D-Figuren, Lernspiele und Erklärvideos, die über Tablet oder Smartphone abgerufen werden können – wird der Lernprozess noch spannender. Eine digitale Lernerfolgskontrolle zeigt den Kindern, ob sie die Aufgaben richtig gelöst haben und das integrierte Belohnungssystem motiviert dazu, alle Inhalte vollständig zu bearbeiten.
220 Sponsoren haben die Kreisverkehrswacht Mettmann unterstützt, damit alle 4.400 Viertklässlerinnen und Viertklässler das Mal- und Arbeitsbuch erhalten. Einige Sponsoren fördern diese Aktion bereits seit mehreren Jahren. „Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern ganz herzlich bedanken“, so der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Sascha Becker.
Patenschaft für Radfahrausbildungsbücher
Die Stadt Völklingen setzt sich für die Förderung der Verkehrssicherheit und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ein. Durch die Übernahme einer Patenschaft für Radfahrausbildungsbücher ermöglicht die Stadt die kostenlose Bereitstellung von Lehrmaterialien der renommierten K&L Verlag GmbH für die Jugendverkehrsschule Völklingen. Das Radfahrausbildungsbuch wird in der Verkehrserziehung eingesetzt, um das sichere Radfahren im Alltag zu vermitteln.
Die Radfahrausbildung spielt eine zentrale Rolle in der frühzeitigen Verkehrserziehung von Kindern und fördert die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Der Erwerb des Fahrradführerscheins trägt zur Bewegungsförderung der Kinder bei. Somit wird schon in jungen Jahren ein Grundbaustein für das Bewegungsverhalten der Kinder gelegt. Indem Kinder das Radfahren erlernen, werden sie ermutigt, sich regelmäßig zu bewegen, was langfristig ihre Gesundheit stärkt. Die Initiative „Völklingen lebt gesund“ sieht dies auch als präventive Maßnahme, um die Teilhabe an der Gesellschaft zu fördern und gleichzeitig ein Bewusstsein für einen aktiven Lebensstil zu schaffen.
Die Radfahrausbildung findet an der Jugendverkehrsschule unter der fachkundigen Anleitung der Verkehrspolizistinnen und Polizeioberkommissarinnen Frau Anke Boutter und Frau Nicole Rokay statt. Seit 2017 ist die Jugendverkehrsschule in städtischer Hand. Von Januar bis Dezember sorgen sie mit ihrer Expertise und ihrem Engagement dafür, dass über 1000 Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen im Straßenverkehr vorbereitet werden. Neben den Schulen aus Völklingen, nehmen auch Schulen aus Püttlingen, Großrosseln und aus Teilen des Regionalverbandes an der Radfahrausbildung teil.
„Mit der Bereitstellung dieser Materialien, möchten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten und unsere jungen Bürgerinnen und Bürger zu verantwortungsbewussten Radfahrenden ausbilden. Das sichere Fahren im Straßenverkehr ist eine grundlegende Fähigkeit, die wir frühzeitig fördern müssen“, so Stephan Tautz, Oberbürgermeister der Stadt Völklingen. „Ein herzlicher Dank geht an die großzügigen Sponsoren, durch deren Unterstützung die Bereitstellung der Radfahrausbildungsbücher ermöglicht wird“, fügt er hinzu.
Zum ersten Mal erhalten alle 1.119 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen im Landkreis Mühldorf a. Inn ein Mal- und Arbeitsbuch zur…
Zum ersten Mal erhalten alle 1.119 Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen im Landkreis Mühldorf a. Inn ein Mal- und Arbeitsbuch zur Brandschutzerziehung. Landrat Max Heimerl, Schulrätin Beate Waldinger und Kreisbrandrat Harald Lechertshuber überreichten die ersten Exemplare stellvertretend an Kinder der Grundschule Ampfing.
Dort hatte sich Lehrerin Stefanie Eymann schon früher für die Bestellung des Buchs mit dem Titel „Sicher mit Feuer & Flamme“ eingesetzt. Ihre Anregung, das interaktive Mal- und Arbeitsbuch, das via App zusätzliche digitale Inhalte wie Videos oder Lernerfolgskontrollen bereithält, unter den Schülerinnen und Schülern im gesamten Landkreis zu verteilen, stieß bei der Kreisbrandinspektion Mühldorf a. Inn auf offene Ohren. Kreisbrandrat Harald Lechertshuber unterstützte das Projekt und machte sich auf die Suche nach Sponsoren, um die Finanzierung sicherzustellen.
Landrat Max Heimerl freut sich über den offiziellen Start der Verteilaktion: „Dieses Arbeitsbuch lehrt nicht nur, wie Kinder mit Feuer und gefährlichen Situationen umgehen müssen. Es zeigt auch, wie wichtig unsere Feuerwehren im Ernstfall sind.“ Deshalb richtete er an die Kinder einen besonderen Appell: „Es wäre toll, wenn sich der eine oder andere überlegt, mit 12 Jahren bei einer Jugendfeuerwehr im Landkreis Mitglied zu werden.“ Kreisbrandrat Harald Lechertshuber betonte: „Mit diesem Arbeitsheft werden wichtige Dinge der Brandschutzerziehung kindgerecht vermittelt und so zukünftige Gefahrensituationen hoffentlich vermieden.“ Schulrätin Beate Waldinger dankte der Kreisbrandinspektion für ihr Engagement bei der Sponsorensuche sowie den Sponsoren selbst, die diese umfangreiche Bestellung möglich gemacht haben.
KREIS HOLZMINDEN. Wenn die Johanniter in die Schule kommen, dann fällt „Maxi vom Mars“ den Grundschülern regelrecht vor die Füße. Dann lernen die Kinder den Pflastertrick und die stabile Seitenlage, erfahren viel über den Körper und die Gefahren im Haus. Spielerisch werden sie „Ersthelfer von morgen“. Im letzten Jahr waren es rund 600 Drittklässler, die so in Erster Hilfe
ausgebildet wurden. In diesem Jahr sollen es noch einmal mindestens genau so viele werden. Das ist das Ziel der Johanniterin Holzminden und des Lions Clubs Holzminden, der sich die Kinder- und Jugendförderung ganz besonders auf die Fahnen geschrieben hat und das Programm „Ersthelfer von morgen“ jährlich mit 3.500 Euro unterstützt. „Unser Konzept ist es, die Jungen und Mädchen früh im Kindesalter an die Erste Hilfe heranzuführen“, erklärt Kyra Bechler, sie ist Leiterin der Rettungswache und der Verwaltung der Johanniter in Holzminden und hat an diesem Tag Hendryk-Torben Heise, den Präsidenten des Lions Clubs Holzminden, Wolfgang Stark, im Lions Club verantwortlich für die Jugendpräventionsprojekte, und seinen Club-Kollegen Andreas Fricke, Facharzt für Allgemeinmedizin, zu Gast. Im Gepäck haben sie die Zusicherung, das Projekt der Johanniter auch weiterhin – und dauerhaft – zu unterstützen. Denn: Ein erklärtes Ziel des
Lions Clubs ist es, junge Menschen in Kindergarten, Schule und Ausbildung zu unterstützen. So erfolgreich wie die „Klasse 2000“ der Lions bereits läuft, so erfolgreich sollen auch die „Ersthelfer von morgen“ werden.
Zwei doppelstunden mit „Joni“ und „Jona
Die Johanniter sind bereits auf gutem Weg. Wenn die von Anne-Katrin Multhoff speziell geschulten Trainer in den Klassenraum treten, dann werden die Augen der Kinder schon groß. Sie kommen nämlich in ihrer leuchtenden Einsatzbekleidung. Sie haben ein Mal-, Spiel- und Arbeitsbuch dabei – das von einer ganzen Reihe von Unternehmen aus dem Kreis Holzminden gesponsort wird – und immer auch sehr viel Zeit mitgebracht. In zwei Modulen zu jeweils 90 Minuten stellen sie den Grundschülern „Maxi vom Mars“ vor, der schon mal umkippt, weil die Luft auf der Erde ganz anders ist als auf dem Mars und dem die Geschwister „Joni“ und „Jona“ dann helfen. Die beiden Johanniter-Vorbilder haben sich nämlich zu „Ersthelfern von morgen“ ausbilden lassen. „Das Wichtigste ist, sich zu kümmern, das Schlimmste ist gar nichts zu tun“, weiß Wolfgang Stark – und dieser Hinweis richtet sich nicht allein an die kleinen Ersthelfer. Die
aber werden in der Grundschule kindgerecht zum Thema Hilfe geschult. Da geht es um die Frage „wie kann ich im Notfall helfen, aber auch darum, wie wichtig es ist, Erste Hilfe zu leisten“, so Andreas Fricke. Da geht es aber auch darum, wie man einen Notruf absetzt. Und auch erste Verbände werden bereits angelegt. In der zweiten Doppelstunde wird vertieft und wiederholt. Und es werden die Pflastertricks verraten. Auch die stabile Seitenlage ist Thema. Kyra Bechler schmunzelt: „Da sind die Kinder schon erstaunt, wie einfach es ist, einen großen Menschen richtig auf die Seite zu legen.“ Als im letzten Jahr zum ersten Mal die Grundschulen im Kreis Holzminden angeschrieben wurden, war die Nachfrage bereits enorm. Fast alle Grundschulen haben mitgemacht. „Das hat uns positiv überrascht“, freut sich Kyra Bechler. Und auch in diesem Jahrist die Resonanz groß. Für den Lions Club ist das ein ganz wichtiger Grund, weiterzumachen. „Im Idealfall wird das ein Selbstläufer“, so Andreas Fricke, der selbst schon oft in Schulklassen gestanden und die Begeisterung der Kinder für dieses Thema mitgenommen hat.
Seit Langem ein Erfolg: die „Klasse 2000″
Die „Ersthelfer von morgen“, Hendryk-Torben Heise und Wolfgang Stark betonen es noch einmal, passen perfekt zu den Präventions-Programmen des Lions Clubs, die alle überschrieben sind mit „Stark fürs Leben“. Ob Kindergarten plus, „Klasse 2000“, „Erwachsen werden“ oder auch das Jugendaustausch-Programm, immer geht es darum zu helfen, damit Kinder zu starken Persönlich-keiten heranwachsen können. 38 Grundschulklassen im Kreis Holzminden fördert der Lions Club allein im seit vielen Jahren bewährten Projekt „Klasse 2000“. Sie bekommen regelmäßig Besuch vom Gesundheitsförderer, der immer viel Spannendes im Gepäck hat und wichtige Themen spielerisch aufgreift: Gesunde Ernährung zum Beispiel, aber auch sich selbst zu mögen und Freunde zu finden oder auch kritisch zu denken und Nein zu sagen, zum Beispiel zu Alkohol und Tabak. „Die, die das mitmachen, machen das mit ganzem Herzen“, erklärt Wolfgang Stark. Jetzt also kommt der „Ersthelfer von morgen“ dazu. Und auch die Johanniter sind mit ganzem Herzen dabei. „Das ist eine wunderbare Ergänzung“, so der Lions-Experte für die Jugendpräventionsprogramme.
Von Ina Burbank
Gütersloh. Ein Polizeiwagen steht auf dem Schulhof der Johannisschule in Rheda, um ihn herum sammeln sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Fahrrädern. Wenn diese verkehrssicher sind, bekommen die Kinder von Polizeihauptkommissar Alexander Hüske eine Plakette. Außerdem erhalten sie von Bruno Wiemann das Arbeitsbuch ‚Kinder sicher im Straßenverkehr‘. 5.300 Exemplare hat der Vorsitzende vom Verein Verkehrswacht Kreis Gütersloh mitgebracht. Es sei sehr wichtig, dass Kinder früh lernen, wie sie sich im Straßenverkehr zu verhalten haben, findet auch Bernhard Riepe, Leiter der Straßenverkehrsabteilung beim Kreis Gütersloh. Er betont: „Polizei und Verkehrswacht leisten hervorragende Arbeit in der Fahrradausbildung. Das Arbeitsbuch ist eine gute Ergänzung.“
Das interaktive Mal- und Arbeitsbuch vermittelt den Kindern spielerisch das richtige Verhalten als Verkehrsteilnehmende. Die Aufgaben sind vielseitig, beinhalten malen, basteln, einkleben und ausschneiden. „Wir wollen das Motorische unterstützen – von der Hand in den Kopf“, erklärt Regina Schneider vom K&L Verlag. Aber auch digitale Inhalte werden miteinbezogen. Mithilfe eines Tablets oder Smartphones und der ‚Kim & Luis‘-App können 3D-Figuren, Lernspiele und Erklär-Videos abgespielt werden. Ein Beispiel dafür ist das Verkehrsschilder-Memory, bei dem Schilder und ihre Bedeutung richtig zugeordnet werden müssen. Durch die digitale Lernerfolgskontrolle können die Kinder das Gelernte selbstständig überprüfen. Das schafft Erfolgserlebnisse.
Das Buch gibt die Verkehrswacht in Kooperation mit dem K&L Verlag aus Detmold heraus. Um die digitalen Inhalte wurde es vor drei Jahren erweitert. Es wird jährlich kostenlos an Viertklässler der Grundschulen im Kreis Gütersloh verteilt. Möglich ist das durch die Unterstützung von regionalen Unternehmen.
Inhaltlich umfasst das Buch Themen wie die richtige Bekleidung beim Radfahren inklusive Fahrradhelm, Vorfahrtsregelung, Abbiegen, das Umfahren von Hindernissen, die Bedeutung der verschiedenen Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen.
Zeitgleich findet auch die Fahrradausbildung an den Schulen statt. Zunächst wird die Theorie im Unterricht erarbeitet, bevor es in der Praxis umgesetzt wird. Hier unterstützen die Polizei und die Verkehrswacht die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Fahrradführerschein. Das Arbeitsbuch ist eine gute Lernmöglichkeit, trotzdem bleibt es wichtig, mit seinem Kind auch im realen Verkehrsgeschehen zu üben.
Bald ist es wieder soweit: Ab Juni werden im Gebiet Lenne-Volme sowie in Lüdenscheid und Iserlohn viele Bücher zum Thema „Ersthelfer von Morgen“ von den Johannitern in den Kindertagesstätten verteilt. Die Aktion zielt darauf ab, bereits den Jüngsten die Grundlagen der Ersten Hilfe näherzubringen, denn Hilfe leisten ist keine Frage des Alters.
Jährlich erleiden in Deutschland viele tausend Kinder teilweise schwere Verletzungen durch Unfälle. In solchen Notfällen ist es entscheidend, sofort mit „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ zu beginnen und die Zeit bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes zu überbrücken. Durch einfache Maßnahmen können Schmerzen und Leid gelindert und schwerwiegende gesundheitliche Schäden möglicherweise abgewendet werden.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. vermittelt daher Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren die Grundlagen der Ersten Hilfe. Im Jahr 2023 wurden bereits 3.720 Bücher an Kindertagesstätten in den verschiedenen Gebieten verteilt:
– Gebiet Lenne-Volme: 1.700 Bücher
– Lüdenscheid: 450 Bücher
– Gebiet Iserlohn: 750 Bücher
– Kreis Olpe: 380 Bücher
– Kreis Siegen-Wittgenstein: 440 Bücher
Diese Aktion wird durch zahlreiche Sponsoren ermöglicht, denen unser besonderer Dank gilt. Wir freuen uns, diese tolle Aktion auch 2024 wieder fortführen zu können.
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 30.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.
Zum Johanniter Regionalverband Südwestfalen
Der Johanniter-Regionalverband Südwestfalen mit Hauptsitz in Lüdenscheid ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und gehört damit zu einer der großen deutschen Hilfsorganisationen. Im Verbandsgebiet Südwestfalen, das den Märkischen Kreis, den Kreis Olpe und Kreis Siegen-Wittgenstein sowie den Hochsauerlandkreis umfasst, stehen die Johanniter mehr als 1,1 Millionen Menschen mit ihren Diensten und Hilfsangeboten zur Verfügung. Der Johanniter Regionalverband Südwestfalen wird durch fast 20.000 Fördermitglieder und weitere individuelle und institutionelle Spender unterstützt. Rund 400 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende engagieren sich in den unterschiedlichen Bereichen des Regionalverbands:
Lübeck: Archiv – 02.04.2024, 13.47 Uhr: Die zweite Auflage des Mal- und Arbeitsbuches „Kinder sicher im Straßenverkehr“ zur Radfahrausbildung mit digitalen Inhalten für Viertklässler wurde jetzt an die Lübecker Verkehrswacht übergeben. „Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern, jedes Jahr verunglücken in Deutschland mehrere tausend von ihnen im Straßenverkehr, viele davon beim Fahrradfahren“, heißt es dazu in einer Mitteilung des Vereins.
Das steigende Verkehrsaufkommen und überfüllte, unübersichtliche Straßen prägen das Verkehrsgeschehen und stellen eine besondere Gefahr für Kinder dar.
Das Buch „Kinder sicher im Straßenverkehr“ konnte durch die Unterstützung von 100 Unternehmen aus der Hansestadt Lübeck möglich gemacht werden.
1800 interaktive Mal- und Arbeitsbücher mit digitalen Inhalten sowie 100 Plakate A1 zum Thema „toter Winkel“ können den Kindern in den 3. beziehungsweise 4. Klassen der Lübecker Grundschulen auch in diesem Schuljahr durch die Lübecker Verkehrswacht zur Verfügung gestellt werden.
„Um ihre Sicherheit zu verbessern, absolvieren alle Grundschüler eine spezielle Radfahrausbildung“, erklärt Frank Dettmann, neuer Vorsitzender der Lübecker Verkehrswacht. Ein essenzieller Bestandteil dieser Ausbildung ist das digital unterstützte Mal- und Arbeitsbuch, bereitgestellt durch unseren langjährigen Partner, den K und L Verlag.
Unter dem Motto „Spielend Lernen“ wird nicht nur die motorische und konzentrationsspezifische Fähigkeit gefördert, sondern auch die Vertiefung der Lerninhalte ermöglicht. Jetzt verknüpft das interaktive Buch diese Fähigkeiten mit digitalen Inhalten. Kinder können mittels Tablets oder Smartphones direkt im Buch 3D-Figuren, Lernspiele und Erklär-Videos abspielen. Eine digitale Lernerfolgskontrolle zeigt den Kindern, ob sie die gestellten Aufgaben richtig gelöst haben. Die Plakate „toter Winkel“ vertiefen durch ihre Präsenz im Klassenraum das Wissen und die Bedeutung dieses wichtigen Themas.
„Wir möchten uns bei allen Unterstützenden herzlich bedanken“, sagt Frank Dettmann von der Lübecker Verkehrswacht und fügt hinzu, dass die Mal- und Arbeitsbücher von allen Lehrkräften der Lübecker Grundschulen unter Luebecker-verkehrswacht@web.de angefordert werden können, um sie im Rahmen der Radfahrausbildung im Sachunterricht einzusetzen“.
Verden/Delmenhorst – „Sicher unterwegs im Straßenverkehr“. Die Verkehrserziehung für Kinder wurde durch die Unterstützung von 91 Unternehmen aus dem Landkreis Verden ermöglicht. Insgesamt erhielt die Kreisverkehrswacht Verden 2410 digital unterstützte Mal- und Arbeitsbücher.
„Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern, und jedes Jahr verunglücken in Deutschland mehrere Tausend von ihnen im Straßenverkehr, viele davon beim Fahrradfahren. Das steigende Verkehrsaufkommen und überfüllte, unübersichtliche Straßen prägen das Verkehrsgeschehen und stellen eine besondere Gefahr für Kinder dar. Um ihre Sicherheit zu verbessern, absolvieren alle Grundschüler eine spezielle Radfahrausbildung“, erklärt Manfred Hartmann, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Verden.
In einer Pressemitteilung berichtet Hartmann über die Materialien die mithilfe der Sponsoren im Delmenhorster Standort des Kinder & Lernen (K&L) Verlags übergeben wurden. Ein essenzieller Bestandteil dieser Ausbildung sei das digital unterstützte Mal- und Arbeitsbuch, bereitgestellt durch unseren langjährigen Partner, den K&L Verlag.
Unter dem Motto „Spielend Lernen“ wird durch das Malen nicht nur die motorische und konzentrationsspezifische Fährigkeit gefördert, sondern auch die Vertiefung der Lerninhalte ermöglicht. Jetzt verknüpft das interaktive Buch diese Fähigkeiten mit digtialen Inhalten. Kinder können mittels Tablet oder Smartphone direkt im Buch 3D-Figuren, Lernspiele und Erklär-Videos abspielen. Eine digitale Lernerfolgskontrolle zeigt den Kindern, ob sie die gestellten Aufgaben richtig gelöst haben.
„Wir möchten uns bei allen Unterstützern herzlich bedanken“, sagt Manfred Hartmann und fügt hinzu, dass die Mal- und Arbeitsbücher bereits an alle Grundschulen im Landkreis Verden ausgeliefert wurden und im Rahmen ihrer Verkehrserziehung und Radfahrausbildung eingesetzt werden.“
Velbert. Die Kreisverkehrswacht Mettmann hat dem Förderzentrum Nord in Velbert 15 Fahrradhelme für den Verkehrsunterricht überreicht.
„Für den Verkehrsunterricht haben wir genug Fahrräder, aber es fehlen uns immer wieder die Fahrradhelme“, erklärte Bernd Jordan Konrektor des Förderzentrums. Deshalb ist die Freude bei den Kindern groß. Die Kreisverkehrswacht Mettmann, vertreten durch Tanja Smigoc, brachte die Fahrradhelme persönlich nach Velbert.
„Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Verkehrserziehungsarbeit an den Schulen zu unterstützen“, so Tanja Smigoc
Kreis Mettmann. Um Kindern ein sicheres Verhalten mit dem Fahrrad zu vermitteln, führt die Kreispolizeibehörde Mettmann regelmäßig Radfahrausbildungen mit den Grundschülern durch. Diese Arbeit wird von der Kreisverkehrswacht auch in diesem Jahr mit dem Heft „Kinder sicher im Straßenverkehr“ unterstützt.
Die Kreisverkehrswacht hat jetzt den Viertklässlern der Katholische Grundschule Neanderstraße in Mettmann das Übungsheft zur Radfahrausbildung „Kinder sicher im Straßenverkehr“ verteilt. In den kommenden Monaten werden alle Grundschulen im Rahmen der Verkehrserziehung und der Radfahrausbildung das Heft bekommen.
Ein wachsendes Verkehrsaufkommen und volle Straßen sowie unübersichtliche Situationen prägen oftmals den Verkehr. Gerade für Kinder können Situationen auf der Straße gefährlich werden. Um ihre Sicherheit zu verbessern, durchlaufen alle Grundschüler eine Radfahrausbildung, hierfür ist das Arbeitsbuch „Kinder sicher im Verkehr“ ein wichtiger Bestandteil. In diesem Jahr wurde eine Auflage von 4.350 Arbeitsheften für die Kinder im Kreis Mettmann produziert.
Mit digitalen Inhalten, per Tablet oder Smartphone können die Schüler direkt im Buch Lernspiele und Erklär-Videos abspielen. Spielerisch soll so das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernt werden. Eine digitale Lernerfolgskontrolle zeigt den Kindern, ob die Aufgaben richtig gelöst wurden. 240 Sponsoren haben die Kreisverkehrswacht unterstützt, damit allen Grundschüler der vierten Klasse ein Arbeitsheft überreicht werden kann. Einige Sponsoren unterstützen diese Aktion bereits seit mehreren Jahren. „Dafür bedanken wir uns bei allen Unterstützern herzlich“, so Geschäftsführer Uwe Zimmermann der Kreisverkehrswacht Mettmann.
Livia Cozzo und Nils Stahl bekamen die ersten beiden Exemplare, und über 2600 andere Schüler erhalten ihre Hefte in den nächsten Wochen: „Sicher mit Feuer und Flamme“ heißt es Mal- und Arbeitsbüchlein für die Brandschutzerziehung, das der Stadtfeuerwehrverband an alle dritten und vierten Klassen der Mannheimer Schulen verteilt. Dabei hilft der Leiter der Neckarschule, Peter Deffaa, der die Verteilung an die Grundschulen übernimmt. Symbolisch bekamen er und die beiden Schüler nun auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Feudenheim die ersten Exemplare.
In erster Linie ist der Stadtfeuerwehrverband die politische Interessensvertretung für alle Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren und die Angehörigen der Werkfeuerwehren und der Einheiten des betrieblichen Brandschutzes. Aber seit Jahren engagiert sich der Verband zudem in der Unterstützung der schulischen Brandschutzerziehung.
Für diesen Zweck werden mit dem K & L-Verlag durch Sponsoren finanzierte interaktive Arbeitshefte erstellt. Darin geht es um Gefahren durch Rauch und Feuer, Vorbeugung, Verhalten im Notfall und richtige Alarmierung. „130 Unterstützer haben dafür gesorgt“, dankt Thorsten Becker, Vorsitzender des Verbands.
Außer den Arbeitsheften gibt es Lehrerheften und „Kinderfinderaufkleber“ für Fenster oder Türen der Kinderzimmer, damit Drehleiterbesatzungen und Einsatzkräfte im Ernstfall sofort erkennen, wo unter Umständen ein hilfloses Kind im Qualm liegen könnte.„Ausmalbilder, erklärende Texte, QR-Codes für weiterführende Informationen und Videos sorgen für eine abwechslungsreiche Handhabung“, so der im Verband für Brandschutzerziehung zuständige Frank Kadel.
Den Feuerwehren ist es ein großes Anliegen, dass Brände erst gar nicht entstehen und Gefahren vermieden werden. Insbesondere das fehlende Gefahrenbewusstsein bei Kindern führt dazu, dass rund 30.000 Kinder jährlich bei Schadenfeuer verletzt werden und auch häufig unter den Brandtoten zu beklagen sind. Deshalb gehen Feuerwehren in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen und vermitteln dort, wie gefährlich der Umgang mit Feuer sein kann und wie man sich im Brandfall verhält und Hilfe angefordert werden kann.
Seit zwei Jahren ergänzen wir dieses Engagement durch die Zurverfügungstellung von Arbeitsheften für unsere Schulen. Die einprägsamen Informationen, lehrreichen Aufgaben und Illustrationen dieses Arbeitsbuches vermitteln Brandschutzbewusstsein und die Anleitungen helfen, Gefahren besser zu verstehen und sich im Brandfall richtig zu verhalten. Zusätzliche digitale Inhalte wie Erklärvideos oder Lernspiele können mit dem Smartphone oder per Tablet abgespielt werden und ermöglichen eine Lernerfolgskontrolle.
Die teilnehmenden Feuerwehren werden diese Arbeitshefte in den kommenden Wochen rund 200 Grundschulklassen übergeben. Der Kreisfeuerwehrverband Heilbronn bedankt sich bei den Firmen, Handwerksbetrieben und Dienstleistern, die durch ihre Unterstützung die kostenlose Verteilung ermöglichen.
Verbandsvorsitzender Reinhold Gall: „Neben den klassischen Tätigkeiten der Feuerwehr, wie Menschen in Not zu retten, Brände zu löschen und Gefahren zu beseitigen, ist uns das Thema Brandschutzerziehung bei Kindern oder auch Brandverhütung durch Aufklärung für Erwachsene ein wichtiges Anliegen. Unsere Ehrenamtlichen in den Gemeindefeuerwehren stehen den Bürgerinnen und Bürger hierbei gerne zur Verfügung.“
Für Lebensretter gibt es kein Mindestalter. Selbst sehr kleine Kinder können schon Notrufe absetzen. Das zeigt die Erfahrung. Wichtig ist nur, dass die Kleinen wissen, was im Notfall zu tun ist. Um Kinder spielerisch an das Thema Erste Hilfe heranzuführen und das Basiswissen zu vermitteln, hat die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. in Weser-Ems ein Mal-, Spiel- und Arbeitsbuch auflegen lassen, das auch interaktive Lern- und Basteloptionen per QR-Code beinhaltet. Möglich war diese Aktion dank zahlreicher Unterstützer. Die ersten 9000 Exemplare samt Poster werden in Oldenburg, Hude, Wittmund, Emden, Cloppenburg, Aurich, Ahlhorn, Garrel und Wiesmoor verteilt. Im Vergleich zur letzten Aktion hat sich die Zahl der Hefte, die verteilt werden, schon jetzt verdreifacht. Der Grund dafür ist das starke Wachstum der Johanniter in Weser-Ems in den vergangenen Jahren. Mehrere Ortsverbände sind hinzugekommen.
Geplant ist zu einem späteren Zeitpunkt auch Friesland und Osnabrück zu bespielen. Die Hefte werden gezielt von den Ortsverbänden an die eigene Jugend, Schulen, Kitas und Kirchengemeinden verteilt, aber auch bei Aktionen. Auch eine Sonderschule ist dieses Mal unter den Empfängern. „Für uns sind diese Hefte Türöffner“, sagt Regionalausbildungsleiterin Diana Borchelt. Die Vergangenheit zeigt, dass in frühster Jugend erworbenes Wissen über die Erste Hilfe im Gedächtnis bleibt und im Ernstfall abgerufen werden kann. Borchelt lobte das neue Design. Dieses erstreckt sich einheitlich auch auf Zertifikate, die die Kinder erwerben können. Die Fachbereichsleiterin erklärte: „Diese Hefte sollen die Ortsverbände weiterbringen.“ Eine Aktion mit Übungsheften zur Ersten Hilfe gab es bereits vor zehn Jahren. Zwischenzeitlich wurde das Design verändert und frischer gestaltet. Auch ist im neuen Heft deutlich mehr Lernstoff enthalten. Die Kinder können sehr viel tiefer in die Themen eintauchen. Bildreich werden zunächst die Funktionen von Lunge und Herz beschrieben, sowie verschiedene Verletzungsarten. Nach der Grundlagenvermittlung werden anhand von realistischen Szenarien potenzielle Gefahren, Notfälle und richtige Verhaltensweisen aufgezeigt.
Ebenfalls neu ist das enthaltene multimediale Angebot. Das Heft ist ergänzt durch Videos, Bastelvorlagen, Aufgaben, die mit Sternen belohnt werden, Audiodateien und weiteren digitale Bausteinen, die auf dem Smartphone und dem Tablet genutzt werden können. So können beispielsweise Lehrer auf Unterrichtsmaterial zugreifen und diese beliebig oft für ihre Klassen reproduzieren. Aber auch Familien können spielerisch die „Welt des Helfens“ erkunden. Ein herzlicher Dank gilt allen Unterstützern, die die Aktion ermöglicht haben!
Malin Karlotta Hensch
Augustdorf.
Zur Einschulung haben 85 Augustdorfer Erstklässler Verkehrs-Malbücher von der Kreisverkehrswacht Lippe bekommen. Auch die Autofahrer sollen zum Schulstart für Kinder im Straßenverkehr sensibilisiert werden.
Entfernungen, Geschwindigkeit und Bremswege abschätzen, das können nur Erwachsene. Frühstens im Alter von zehn Jahren seien Kinder den Anforderungen des Straßenverkehrs gewachsen, sagt die Verkehrswacht. Wie man sich richtig verhält müssen sie erst lernen. Dabei helfen soll das Mal- und Arbeitsbuch „Pfiffige Maler gesucht“, das alle Erstklässer in Lippe zu ihrer Einschulung erhalten haben. Ziel ist es, den Kindern zu einem sicheren Schulweg zu verhelfen. Das Malbuch zeige Verkehrssituationen auf, auf die Erstklässler häufig träfen und gebe Tipps, wie man sich dabei richtig verhalte, erklärt ein Beamter der Kreisverkehrswacht. Das Ausmalen der Bilder soll nicht nur Spaß machen, sondern auch dabei helfen, sich das Gelernte besser zu merken.
Zusätzlich zu den Malbüchern erhielten die Jungen und Mädchen Dreieckswesten mit reflektierendem Material für die Sicherheit in der dunklen Jahreszeit, ganz nach dem Motto „Sicherheit durch Sichtbarkeit“. Sichtbar waren auch die Spannbänder mit der Aufschrift: Brems dich! Die Schule hat begonnen! Diese sollen Autofahrer zu einem defensiven Fahrverhalten anhalten. Die Kreisverkehrswacht erinnert außerdem daran, dass die Schüler richtiges Verhalten im Straßenverkehr nur lernen, wenn Eltern, Lehrer und Erzieher ihnen das korrekte Verhalten vorleben.
Aufgrund ihrer geringen Größe können Kinder die Straße nicht so überblicken, wie Erwachsene. Häufig versperren ihnen geparkte Autos komplett die Sicht. Aufgrund ihres ungezügelten Bewegungsdrangs vergessen sie oft, an der Straße stehen zu bleiben und vor dem Überqueren nach links und rechts zu schauen. Für andere Verkehrsteilnehmer sind sie daher schlecht berechenbar.
Auch Geräusche und deren Herkunft können Kinder in dem Alter nur schwer einschätzen, aufgrund der Vielzahl von akustischen Einflüssen sind sie im Straßenverkehr leicht abgelenkt und können wichtig und unwichtig nur schwer unterscheiden.
Dass ein Auto einen Bremsweg benötigt, um stehen zu bleiben, ist für Kinder im Alter von sechs Jahren noch nicht zu begreifen, da sie selbst spontan stehen bleiben können. Sie besitzen noch nicht die Fähigkeit, sich in eine andere Perspektive hineinzuversetzen.
Kleine Kinder sind noch nicht in der Lage, sich auf mehere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Frühestens im Alter von zehn Jahren haben Kinder die Fähigkeit, vorausschauend zu denken und somit ein Gefahrenbewusstsein zu entwickeln Erst ab 14 Jahren ist die Konzentrationsfähigkeit so weit entwickelt, dass sie sich auf zwei Handlungen gleichzeitig konzentrieren können. (mkh)
Hilfe organisieren, kleine Wunden versorgen und Pflaster kleben – wer schon im Kindesalter lernt, dass Helfen gut ist, dem fällt es auch als Erwachsener leichter. In den Erste-Hilfe-Kursen des Malteser Hilfsdienstes für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter werden die nötigen Kompetenzen altersgerecht vermittelt. Die Malteser kommen dafür zwei Stunden in die Kindergärten und Schulen und helfen den Kindern, spielerisch erste Erfahrungen in der Helferrolle zu sammeln.
Manuela Kastenbein von den Bremer Maltesern koordiniert das Angebot. „Die Kinder werden mit unserem Training handlungsfähig und können Unfällen im Alltag angstfreier und sicherer begegnen. Dies reduziert auch das Risiko, durch ein Unfallgeschehen traumatisiert zu werden“, sagt sie.
Zum Abschluss des Kurses erhalten alle Kinder noch Malhefte aus dem K&L Verlag mit den Erste-Hilfe-Situationen, die sie gerade kennengelernt haben. „So bleibt das Erlernte noch länger im Gedächntnis und der Spaß kommt auch nicht zu kurz“, erklärt die Malteserin. Laut Kastenbein haben auf Initiative des Verlages rund 170 Unternehmen mit ihrer Spende die Produktion von mehr als 3500 Heften möglich gemacht. Die Kinder der Kita Piccobello und der Kita St. Nikolai in Bremen gehörten zu den ersten „kleinen Rettern“, die sich über die neuen Malhefte freuten.
Interessierte Kitas und Grundschulklassen in Bremen können sich für weitere Informationen an Manuela Kastenbein wenden, telefonisch 0421 / 4274928 oder per E-Mail an manuela.kastenbein@malteser.org.
Hann.Münden. Brände sind im Unterricht selten ein Thema. In Hann. Mündener Schulen diskutieren Kinder jetzt über Feuer und die Feuerwehr – und die bringt Fachwissen ins Gespräch im Klassenzimmer.
Wie entsteht Feuer, was ist im Umgang damit zu beachten und wann wird es gefährlich? Diese und viele weitere Fragen behandeln Schülerinnen und Schüler der 3a in der Grundschule Hermannshagen, teilte die Pressestelle der Stadt Hann. Münden mit.
Klassenlehrerin Sabine Gurtmann könne beim Vermitteln des Lehrstoffes auf die Unterstützung des Kreisfeuerwehrverbandes Göttingen setzen, denn der Verband würde den Schulen im Stadtgebiet ab sofort Mal- und Arbeitsbücher für die Brandschutzerziehung zur Verfügung stellen. Broschüren für die Pädagogen und Hefte für die Kinder hatte Kreisbrandschutzerzieher Nils Salzwedel in den dritten Klassen der Hermannshäger Grundschule verteilt.
„Die Gefahren im Umgang mit Feuer werden oft unterschätzt. Das für den Menschen seit jeher faszinierende Element wird gerade von Kindern als sehr anziehend empfunden“, so Salzwedel. Mit den vom Kreisfeuerwehrverband zur Verfügung gestellten Arbeitsbüchern lerne der Nachwuchs die Regeln im Umgang mit Feuer. „Nebenbei werben wir um den Nachwuchs in einer unserer Kinder- und Jugendfeuerwehren, bei denen Mädchen wie Jungen jederzeit gerne vorbeischauen können“, erklärte der stellvertretende Ortsbrandmeister in Wiershausen.
Das Material des Kreisfeuerwehrverbands soll an 223 Schülerinnen und Schüler der sieben Mündener Grundschulen verteilt werden. Auf regionaler Ebene sollen rund 1700 Kinder das Mal- und Arbeitsbuch erhalten, dass auch per App („Kim & Luis“ im App-Store) funktioniert. Bürgermeister Tobias Dannenberg lobt, dass Kinder frühzeitig an das Thema Brandschutz herangeführt werden und ihnen erläutert werde, wie sie in Gefahrensituationen richtig handeln könnten: „Es ist eine tolle Idee, die Kinder spielerisch an das Thema heranzuführen.“
Treffen der Kinder- und Jugendfeuerwehren
Die Zeiten und Ansprechpartner der Kinderfeuerwehren (KIF): Gimte, montags in ungeraden Wochen von 17 bis 18.30 Uhr, Patrick Nolte; Wiershausen, vierzehntägig mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr, Pascal Fengewisch; Lippoldshausen, montags von 17 bis 18.30 Uhr, Sascha Tulowitzki; Volkmarshausen, mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr, Janina Neumann; Hemeln, mittwochs von 16.45 bis 17.45 Uhr, Sascha Mangels; Hann. Münden, vierzehntägig freitags von 17 bis 18.30 Uhr, Florian Gude.
Die Zeiten und Ansprechpartner der Jugendfeuerwehren (JF): Hemeln, mittwochs von 18 bis 19.30 Uhr, Daniel Henke; Laubach, freitags von 17 bis 19 Uhr, Micha Hanke; Hann. Münden, mittwochs von 17.45 bis 20 Uhr, Lucas Koslow; Wiershausen, freitags von 17 bis 19 Uhr, Jan Nussbaum; Lippoldshausen, freitags von 17 bis 19 Uhr, Sven Töhl; Oberode, freitags von 17.30 bis 19 Uhr, Timo Umbach; Volkmarshausen, mittwochs von 18 bis 20 Uhr, Hendrik Ammermann; Gimte, mittwochs von 17.30 bis 19.30 Uhr, Tino Griesam.
Dem städtischen Amt für Brand- und Katstrophenschutz wurden insgesamt 830 Hefte für die Brandschutzerziehung in Geraer Schulen und Kindergärten übergeben. In Zusammenarbeit mit dem K&L Verlag GmbH & Co. KG wurde ein Mal- und Arbeitsbuch für Kinder entwickelt, das mit digitalen Inhalten und Ausmalvorlagen Informationen, wie beispielsweise das Verhalten im Brandfall, Gefahren im Haushalt sowie den Umgang mit Feuer, vermittelt. Zur Brandschutzerziehung in 39 Kindergärten und 45 Schulen wird das Heft von Göran Kugel, Sachbearbeiter Brandschutzerziehung/Öffentlichkeitsarbeit im Amt für Brand- und Katstrophenschutz, ausgeteilt. „Es ist wichtig, Kindern schon im jungen Alter die Gefahren eines Feuers und das Verhalten im Notfall näher zu bringen. Aus diesem Grund besuche ich Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahre regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr in ihren Bildungsstätten,“ erklärt Kugel. Das neue Heft inklusive der dazugehörigen Kinderfinderaufkleber unterstütze bei der Veranschaulichung der Brandschutzerziehung und trage außerdem dazu bei, sich außerhalb der Einrichtungen weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen.
Das durch zahlreiche Sponsorinnen und Sponsoren finanzierte Mal- und Arbeitsbuch „Sicher mit Feuer und Flamme“ beinhaltet interaktiv gestaltete Gesellschaftsspiele sowie Rätsel. Zusätzlich gibt es eine App zum Heft, die den abschließenden Lernerfolg durch einzelne Etappen mit einer Teilnahmeurkunde belohnt.
„Kinder sicher im Straßenverkehr“ ist der Titel des Arbeitsheftes, das durch die Verkehrswacht Münster an die Grundschulen in Münster verteilt wird. Mit der Fibel werden die Kinder im Verkehrserziehungsunterricht auf den Besuch in der Jugendverkehrsschule und das Radfahrtraining mit Polizei und Verkehrswacht vorbereitet. Dank der Unterstützung vieler münsterischer Sponsoren können die Lernmaterialien seit Jahren kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt wurden in dieser Woche mehr als 3000 Exemplare der 33-seitigen Hefte an 47 Schulen übergeben. „Das Lernen mit den bunten Arbeitsheften im Sachunterricht macht den Kindern riesigen Spaß und ist uns eine große Hilfe, die Kinder auf das Radfahren in Münster vorzubereiten“, schwärmt Andrea Engelke, stellvertretende Schulleiterin der Peter-Wust-Schule in Mecklenbeck, die stellvertretend für die münsterischen Grundschulen die Hefte vom Geschäftsrührer der Verkehrswacht Münster, Christoph Becker, in Empfang nahm. „Die Wichtigkeit der Präventionsarbeit zeigt sich darin, dass nach unserer Einschätzung ein großer Anteil der Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren noch nicht sicher auf dem Fahrrad ist“, betont er in einer Pressemitteilung der Verkehrswacht.